25. Dezember 2017

Fürbitte und Hilfe nötig: Tote durch Tropensturm auf den Philippinen


Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, ruft zum Weihnachtsfest dazu auf, für die Partnerkirchen zu beten, die in den Tagen, in denen Christinnen und Christen in aller Welt die Geburt Jesu Christi feiern, von besonderer Not betroffen sind.

Die philippinische Partnerkirche der United Church of Christ in the Philippines ist aktuell auf der Insel Mindanao von einem schweren Tropensturm heimgesucht worden. Die philippinischen Behörden sprechen bislang von mindestens 200 Menschen, die durch den Sturm und seine Folgen ums Leben gekommen sind. Viele Häuser sind zerstört. Fast alle Bewohner der zweitgrößten Insel gehören einer christlichen Kirche an. „Wie wir hier bei uns waren die Geschwister dort mitten in der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Wir werden unsere Partnerkirche in Absprache mit der Vereinten Evangelischen Mission kontaktieren und Nothilfe organisieren“, kündigt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Abteilung Theologie und Ökumene der rheinischen Kirche, an.

 

Auch aus der Partnerkirche in der Ukraine kommen zur Weihnacht keine guten Nachrichten: Der schwelende Krieg im Osten des Landes flammt erneut auf. Die angekündigte Waffenruhe zum Weihnachtsfest wird nicht eingehalten. „In den ansonsten vollen Kirchen sind nur wenige junge Männer“, berichtet Barbara Rudolph: „Sie sind entweder an der Front oder außer Landes geflohen.“

 

Über den Bürgerkrieg im Ostkongo berichten die Nachrichten in Deutschland kaum. Durch ihre Partnerkirche ist die Evangelische Kirche im Rheinland aber auch über die Not in dieser Region informiert und hat im Advent eine Finanzunterstützung für Flüchtlinge überwiesen.

 

„Als Christus geboren wurde, waren für ihn, seine Familie und sein Volk schwere Zeiten. Darum sind wir in den Tagen, an dem wir seine Geburt feiern, unseren Partnern in Not besonders verbunden“, stellt Präses Rekowski fest.





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