21. Juni 2021

Alt-Präses wirbt bei Gastpredigt für Solidarität in der Gesellschaft


„Gelebte Nächstenliebe am Gegenüber lindert Not“, deshalb sollte sich die Kirche weiter für die Unterstützung von Benachteiligten in der Gesellschaft engagieren. Dazu hat Pfarrer Manfred Rekowski, bis März Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, bei einer Gastpredigt in Altenwald aufgerufen.

Ausgehend von dem Bibel-Vers aus der Offenbarung des Johannes „Ich will dem Durstigengebenvon der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ (Off. 21,6) schlug Rekowski eine Brücke in die heutige Gesellschaft. Die Zahl der Abgehängten und Vertriebenen sei groß, aber Gott nehme jeden Einzelnen von ihnen in den Blick.

Durst nach Wasser sei auch Durst nach Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Wasser aus der Quelle des lebendigen Wassers erhalten sei gleichbedeutend damit, erfüllten Anteil am Leben zu haben. In Gottes Nähe werde dieser Durst gestillt. Das gelte für alle Menschen.

„Für Gott zählt der Nächste, der, den er vor sich hat. Niemand wird zurückgelassen“, betonte Rekowski. Diese Haltung könnten und sollten Christinnen und Christen ausstrahlen.
Denn schon jetzt sei die Kirche an der Seite der Menschen, beispielsweise in den Kindertagesstätten, in den Einrichtungen der Diakonie und – häufig wenig wahrgenommen – insbesondere in der Seelsorge vor Ort.

Rekowski war mit seiner Gastpredigt einer persönlichen Einladung einer Presbyterin der Kirchengemeinde Sulzbach/Saar gefolgt. Mit der Kollekte des Gottesdienstes, soll insbesondere in die Sanierung des Altenwalder Kirchturms fließen, der aufgrund von Bergbauschäden zweieinhalb Meter aus dem Lot geraten ist.





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