18. Februar 2020

Oikocredit unterstützt durch ethisches Investment Menschen in Ländern des globalen Südens


Seit 2007 begehen die Vereinten Nationen (UN) am 20. Februar den internationalen Tag der sozialen Gerechtigkeit. Dieser Tag soll auf die bestehenden sozialen Ungerechtigkeiten hinweisen und die Staatengemeinschaft zum Handeln auffordern.

In globaler sozialer Gerechtigkeit sehen die UN die Basis für ein friedliches Zusammenleben. Die internationale Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit leistet seit 45 Jahren ihren Beitrag dazu, dass wirtschaftlich und sozial benachteiligte Menschen und Gemeinschaften in Ländern des globalen Südens ihre Lebensbedingungen verbessern können.

 

„Oikocredit vergibt Kredite und Kapitalbeteiligungen an Partnerorganisationen im globalen Süden schwerpunktmäßig in den Bereichen inklusives Finanzwesen, erneuerbare Energien und nachhaltige Landwirtschaft. Den Anlegerinnen und Anleger geht es dabei nicht um schnelle Gewinne oder möglichst hohe Rendite, sondern um die positive soziale Wirkung“, so Helmut Pojunke, Geschäftsführer des in Bonn ansässigen Westdeutschen Förderkreises von Oikocredit. Die Genossenschaft bietet mit dem Kapital ihrer Anleger über die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen sozial benachteiligten Menschen eine Chance, ihre Lebensverhältnisse aus eigener Kraft zu verändern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Empowerment von Frauen: 86 Prozent der Kundschaft der Mikrofinanzorganisationen, in die Oikocredit investiert, sind Frauen. Mikrokredite, Sparmöglichkeiten und Versicherungen ermöglichen es ihnen, finanziell unabhängiger zu werden und mehr Einkommen zu erwirtschaften. Davon profitieren ganze Familien.

 

Seit 1975 finanziert Oikocredit Partnerorganisationen im globalen Süden. Derzeit haben weltweit 57.000 Menschen über eine Milliarde Euro bei der Genossenschaft angelegt – über die Hälfte der Anleger kommt aus Deutschland, rund 7.000 aus dem Einzugsbereich des Westdeutschen Förderkreises.





Zurück